Am 30. Mai 2026 war der Corvette-Club-Hessen bei Pirelli in Breuberg im Odenwald zur Werksbesichtigung.
Die Firma Pirelli Deutschland hat uns freundlicherweise zu einer ausführlichen Werkführung mit kompetenten Führern eingeladen. Beide Führer waren jahrzehntelang Mitarbeiter im Werk und kennen alle Arbeitsschritte und auch wie diese früher ausgeführt wurden, als es viele maschinellen Hilfsmittel noch nicht wie im heutigen Umfang gab.
Während der 2-stündigen Werksführung auf einer Werksfläche von über 400.000 qm haben wir die beeindruckenden technischen Vorgänge und Arbeitsschritte bei der Herstellung von Sportreifen kennengelernt. Der Reifen besteht aus 13 Teilen und wird im letzten Schritt "gebacken", wo er seine endgültige Form und das Profil bekommt.
Wir lernten unsere "Pneus" bei dieser Gelegenheit besser zu schätzen.

Es haben 27 CCH-Mitglieder an der Führung teilgenommen.
Nach der Werksführung gab es Kaffee und Kuchen oder bei Bedarf Schnitzel und Hackbraten im Sophienhof in Breuberg. Im Biergarten des Sophienhofs kann man gemütlich sitzen und den Tieren des Hofs zuschauen sowie die Burg Breuberg sehen.

Die letzten Clubmitglieder verließen gg. 19 Uhr das Lokal in Richtung Heimat.

Vielen Dank an alle die das ermöglicht haben: die beiden Werksführer, die Organisatoren im Werk und natürlich auch das Team Sophienhof mit seinem freundlichen und zuvorkommenden Service!

Auch 2026 war der CCH wieder mit einer "Abordnung" als Gast in Suhl.





Frühlingsausfahrt vom 09. - 11. Mai 2026 mit Wei & Volker

An dem schönen, sonnigen Samstag (9. Mai) starteten wir von Pfungstadt aus die Frühlingsausfahrt des Corvette Club Hessen. Schon beim ersten Gruppenfoto mit unseren Corvette-Fahrzeugen zauberte uns die Vorahnung auf eine erlebnisreiche Tour ein Lächeln auf die Lippen.
Mein Dank gilt unter anderem Robert, der für uns einen zauberhaft-romantischen Weg ausgesucht hat, welcher uns durch den Schwarzwald mit grandiosen Eindrücken und vielen Stopps inklusive sensationellem Ausblick führte.
Beim gemeinsamen Spaziergang um den Mummelsee herum, konnten wir die frische, sauerstoffreiche und aromatisierte Luft einatmen, die uns, neben der Freude an der Ausfahrt mit unseren US-Sportwagen, junges Blut in unsere Adern pumpte.
Uns begegnete eine wunderschöne Naturlandschaft auf der ganzen Anreise bis zum Hotel. Ich empfand es geradezu als paradiesisch: Denn „der Weg war unser Ziel“, kuschelige Päuschen mit inbegriffen.
Abends kehrten wir ein in das familiengeführte Restaurant „Kreuz da Aurelio e Maria“, und das war ein Volltreffer. Alle waren mit dabei und alle fanden es „mehr als nur empfehlenswert“.
Nach einem abendlichen Spaziergang auf der Suche nach der Scheffelbrücke über der Radolfzeller Aach (die als teuerste Brücke der Welt gilt), endete der Tag in gemütlicher Runde an der Hotelbar.
Am darauffolgenden Sonntagmorgen (10. Mai) fuhren wir gemeinsam bei schönstem Wetter zum sehenswerten, sensationellen „MAC Museum Art & Cars“, ein leuchtender Stern unter den Automuseen. Das durch eine Stiftung finanzierte und quasi privat-geführte Museum vereint das Moderne in seiner Architektur und den vielfältigen Installationen in zwei Gebäuden mit Kunst in jeglicher Hinsicht (bis zu designer-modifizierten Autos) plus außergewöhnlichen, teils ultra-teuren Schätzen auf vier Rädern. Ich spreche wohl nicht nur für mich, wenn ich sage: Man ist nahezu sprachlos von der Liebe zum Detail, der Schönheit, die sich dort vereint und dem geballten Wissen um Kunst und Autohistorie, die uns der Stiftungsgeschäftsführer Niklaus Waser während einer langen Führung durch sämtliche Räume vermittelte.
Gemeinsam mit allen, die auf unsere Einladung hin mit uns den Tag verbrachten (von „Vater mit Sohn in einer C1“ bis zum „Präsident des Schweizer Clubs Corvettes Unlimited Switzerland“), speisten wir schließlich im Außenbereich des noblen „Restaurant PARK“, das Teil des MAC-Museums ist. Und es schien, als seien alle von den servierten Gaumengenüssen begeistert gewesen.
Nachmittags ging es zu Fuß den Vulkanberg hinauf bis zur prestigeträchtigen „Festung Hohentwiel“, der größten Burgruine Deutschlands mit Grundmauern aus dem Jahr 915, (allein der Höhenunterschied beträgt mehr als einen Viertel Kilometer). Bei einer Erfrischung unterm Sonnenschirm genossen wir dort die kilometerweite Aussicht von oben.
Abends nahmen wir Platz in einem behaglichen Raum der bekannten „Barfüßer Hausbrauerei“ von Singen und ließen uns das gute Essen bei superfreundlicher Bedienung schmecken (von den exklusiven Bieren ganz zu schweigen).
Nach einem gemeinsamen Frühstück führte uns am Montag (11. Mai) unser Weg zu der weltberühmten Bodensee-Insel „Mainau“ bei Konstanz. Im Schmetterlingshaus drehten wir so lange Filme bis die Speicherkarte der Kamera an ihre Grenze gelangt war. Manche der Schmetterlinge waren groß wie eine Handfläche, sämtliche Exemplare aber in jedem Fall sehenswert. Einige Ausfahrtteilnehmer nutzten den Montag noch für andere Exkursionen, zumal optional verschiedene Ausflugsziele angeboten gewesen waren. Wir sind noch bis zum späten Nachmittag im wunderschön angelegten Park des Grafen Lennart Bernadotte spazierengegangen, um Ästhetik und Farbenpracht der Blumen- und Pflanzenkompositionen bestaunen zu können.
Auf der Heimfahrt entspannten wir uns bei einem guten Abendessen und einer ausgiebigen Kaffeepause.
Wir waren während der Tage ausnahmslos eine harmonische Gruppe in einer stets respektvollen höchst freundschaftlichen Atmosphäre. Alle Teilnehmer haben viel miteinander gelacht und eine unvergessliche Zeit zusammen verbringen dürfen, wofür auch ich sehr dankbar bin.
Wei Arndt

Alles war bestens.


»Wir waren auch mit dabei. Das war ein cooler Event! Herzlichen Dank für die Organisation. Es hat uns sehr gefreut, mit Euch die Zeit, auch in diesem coolen Museum, zu verbringen. Mein ganz besonderer Dank an Volker vom CCH der das Ganze organisiert hat.«
Peter Lüthi (seit zehn Jahren Präsident von Corvettes Unlimited Switzerland Est. 1978) & Bea Lüthi




»Den Organisatoren recht herzlichen Dank für diese erlebnisreiche „Frühlingsausfahrt“. Perfekt, wie alles vorbereitet und geplant war. Für jede/n Teilnehmer/in ein schönes Geschenktütchen mit dem Eventlogo zur Begrüßung sowie mit Überraschungs-Inhalten - sogar mit selbst gebackenen Köstlichkeiten.

Was für eine Arbeit! Die Lokalitäten topp ausgewählt. Ich denke heute noch an die leckere Pizza. Wertschätzend auch der Kontakt zu den Schweizer Corvette-Gästen sowie zum Geschäftsführer des MAC-Museums, das sehr außergewöhnlich ist und einen Besuch wirklich wert war. Insgesamt eine tolle Veranstaltung des CCH in gemütlicher und unterhaltsamer Runde. So soll's sein!
Nochmals DANKE!«
Robert Berger (nahezu drei Jahrzehnte lang Präsident des CCH) & Edith Berger


»Zum Schluss noch eine Anmerkung in eigener Sache: In Anlehnung an die Aussagen des MAC-Museumsleiters und Stiftungsvorstands wurde sowohl von Seiten der Andy Warhol-Gesellschaft als auch von der Galerie, welche die Marilyn Monroe-Exponate ab 21. Mai im MAC-Museum ausstellen wird, darum gebeten, das „ins Auge gefallene Kunstwerk C3“ darüber hinaus ebenso für diese länger dauernde Ausstellung noch präsent zu halten, (dem ich gerne zugestimmt habe). Somit ist das Fahrzeug noch bis voraussichtlich Anfang November 2026 in Singen zu besichtigen.«
Volker Arndt

Unser langjähriges Clubmitglied Stefan und seine Frau Monika haben mal wieder eine tolle Tour organisiert. Von Donnerstag 30.04.26 bis Sonntag 03.05.26 mit Fixpunkt in Eisenberg / Pfalz sind wir am Freitag und Samstag 2 Touren mit insgesamt 5 Stationen gefahren. Am Sonntag konnten einige von uns auf dem Rückweg den Corvette Sunday im naheliegenden Ladenburg bei den Corvette-Freunden Kurpfalz (CFK) besuchen.

Donnerstag Abend in Eisenberg, es sind alle angemeldeten Teilnehmer da.

Freitagstour - erste Station: der Japanische Garten in Kaiserslautern.

Gartenerkundung mit einer sachkundigen Führerin.
Der Japanische Garten - Tolle Anlage mitten in der Stadt
mit Seen und Terrassen, Bergen und Tälern.




Die nächste Station am Freitag war das
Eisenbahnmuseum in Erfenbach mit Mittagessen
Der Verein hat mitten im Ort eine ehemalige Scheune als Museum hergerichtet und die Bahnhöfe der Umgebung im Maßstab "0" nachgebaut. Die Modelleisenbahn im gleichen Maßstab kann besichtigt werden. Es gibt auch 2 kleinere Modellanlagen im Maßstab "H0", welcher i.d.R. der normalen Modellbahn zu Hause entspricht.


Unsere dritte Station am Freitag war das
Motorradmuseum in Otterbach
Klein aber fein, die Location ist eine stillgelegte Kirche, in die die Vereinsmitglieder eine Galerie aus Stahlbau eingezogen haben, um mehr Platz für die Exponate zu bekommen.

Der Autor des Artikels fand hier seine Fahrschulmaschine aus den Siebzigern, eine 500er BMW.
Der Verein sucht neue Mitglieder, die Interesse an historischen Motorrädern haben.

Unsere erste Station bei der Ausfahrt am Samstag war der
Pfalzmarkt in Mutterstadt
Das ist der Obst- und Gemüsegroßmarkt für die Pfalz. Hier liefern die Landwirte ihre Produkte an. Der Pfalzmarkt garantiert seinen Landwirten die Abnahme ihrer Produkte, kühlt die Waren bis zur Verpackung und Versand und sorgt für die sichere Bewässerung der Felder.
Wir hatten einen kompetenten Führer, der viele Details aus der Branche erzählte und unsere Fragen beantworten konnte. Wir haben viel über unsere Lebensmittelversorgung gelernt. Da in den Hallen des Pfalzmarkts Fotografierverbot herrscht, haben wir nur ein Bild aus dem ehemaligen Versteigerungsraum, der heute als Vortragsraum dient.
Nach der Führung durch die Hallen und über das Gelände mit Besichtigung der Aufrichtemaschinen für die Kartonverpackung und die Reinigungsanlage für Kunststoff-Klappboxen gab es im Casino ein günstiges und gutes Mittagessen.

Im Pfalzmarkt gestärkt ging es weiter nach Quirnheim ins
Motorrad- und Technik-Museum (MTM) Leiningerland

Auch hier wird interessierter Nachwuchs gesucht!
Dort wurden wir bereits seit Tagen mit einem Aushang vorangekündigt. Der Verein hat ebenfalls eine tolle Auswahl an Motorrädern und Mopeds aus mehreren Jahrzehnten, sowie weitere Technik-Exponate wie eine kleine Elektronikwerkstatt, eine funktionsfähige Treibriemenanlage und ein Vollmetall-Dampfmaschinenmodell, das mit Feststoffen (z.B. Holz) betrieben werden kann.
Wir wurden mit Kaffe und selbstgebackenem Kuchen bewirtet und bekamen vom Vereinsvorstand eine
qualifizierte Führung.
Auch die hauseigene Werkstatt, in der alle Fahrzeuge selbst restauriert werden, konnten wir besichtigen.
Der Autor dieses Artkels fand hier seine 50er Zündapp aus Anfang der 70er Jahre.





Als Abschlussveranstaltung gab es am Samstag nach einer kleinen Wanderung durch den Wald einen gemütlichen Abend in der
PWV-Hütte in Eisenberg
Der Verein, der diese Waldhütte betreibt, hat uns ein typisch pfälzisches Abendmahl zubereitet und kann ein tolles Bier zapfen.
Auf diesem Teller: Pfälzer Saumagen, Leberknödel, Bratwurst, Sauerkraut - hier genannt:
"en schiefe Sack"
Wir haben uns gut mit den Vereinsmitgliedern unterhalten und einiges über die Region und den Pfälzer Dialekt gelernt.

Immer am 1. Sonntag im Mai:
Ladenburg - Corvette Sunday der Corvette Freunde Kurpfalz (CFK)


Vielen Dank Monika und Stefan für die aufwendige Vorbereitung und Organisation!







