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Donnerstag, 23. Februar 2012

20 Jahre CCH | Drucken |
 
Die Bilder (383 Bilder)  der 20 Jahr-Feier sind in
unserem Fotoalbum der WEB-Seite zu sehen.

Die Aufnahmen sind von:Hans Hirt, Jochen Tonollo und Sascha Stamm.


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Der Corvette Club Hessen e.V. wird 2011
20 Jahre alt

 

Das ist jung - gemessen an einem Menschenleben. Auch im Leben einer Corvette sind 20 Jahre nicht viel, denn sie feiert 2013 ihren 60sten. Für einen Club aber ist das doch ein feiernswerter Geburtstag: 20 Jahre sind schon eine Hausnummer. Damals, am 12.10.1991 haben acht Personen die Satzung in Darmstadt unterzeichnet und den Grundstein für eine erfolgreiche Gemeinschaft gelegt. Menschen kamen über ihr außergewöhnliches Hobby zusammen und sorgten mit ihren Auftritten und ihrem Engagement für Aufmerksamkeit. In den 90er Jahren waren die Prioritäten zwischen Beruf und Hobby noch anders als heute – auch gab es damals noch keine Communities und Foren. So wurden allein durch außergewöhnliche Einsätze aller CCH-Mitglieder tolle Veranstaltungen in Darmstadt, zum Oldtimer Grand Prix auf dem Nürburgring und in den 2000er Jahren in Bad Schwalbach organisiert.

 

Was unseren Club heute auszeichnet, sind rund 70 nette Mitglieder aus allen Teilen Deutschlands. Dadurch kommen wir bei unseren Events im ganzen Land herum. Immer gibt es Freiwillige, die in ihrer Gegend eine tolle Veranstaltung organisieren.

 

Über das Auto hinaus haben sich aus den Clubbekanntschaften innige Freundschaften entwickelt – unsere Corvette-family eben, die aber immer offen und gastfreundlich ist für Neue. So steht inzwischen der Mensch bei uns im Mittelpunkt. Im Clubleben dominiert die Harmonie und wir genießen gemeinsam die knapp gewordene Freizeit mit unseren außergewöhnlichen Fahrzeugen. Ganz besonders stolz sind wir darauf, dass (Ehe-)Partnerinnen und Partner voll im Clubleben integriert sind und in den meisten Dingen des Clublebens Stimmrecht haben. Uns gibt es quasi immer nur im Doppelpack.

 

Und so hoffen wir, dass wir mit Spaß und bei Gesundheit noch viele Jahre gemeinsam unserem Hobby nachgehen können. Unseren 20. Geburtstag feiern wir am Sa. dem 27. August 2011 auf der Laneburg.

 

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                                                  Hier finden Sie die Anfahrkarte zur Laneburg.

                           Die Laneburg liegt im schönen Lahntal, zwischen Wetzlar und Weilburg.

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Laneburg

Die Schlossruine Laneburg in Löhnberg liegt im mittleren Lahntal zwischen der alten Reichsstadt Wetzlar, in der die Nassauer Grafen lange Zeit das Vogteirecht ausübten, und Weilburg, dem Stammsitz der Walramischen Linie des Hauses Nassau. Die Ruine liegt über der Lahn an der Stelle, wo der Fluss aus dem weiten Tal des Löhnberger Beckens in ein enges Felsental eintritt. In numismatischen Kreisen wurde die Laneburg durch einen 2000 bei Sanierungsarbeiten entdeckten Münzhort, dem sogenannten „Schatz von der Laneburg“ bekannt.

 

Geschichte

Die Laneburg liegt als eine Gründung der Ottonischen Linie der Nassauer am südlichen Ende ihres damaligen Herrschaftsbereiches, der sich von Siegen über Dillenburg und Beilstein bis an die Lahn erstreckte. Ihr Ursprung geht zurück auf eine fränkische Siedlung im Talgrund, in der Nähe der Kreuzung Löhnberg der heutigen B 49. Dieser Ort „Heimau“, 1254 erstmals erwähnt, bestand schon um 500 n. Chr., wie gefundene Frankengräber beweisen. Der Ort kam nach 1100 an die Grafen von Nassau. Bei der Nassauischen Bruderteilung 1255 fiel das Gericht Heimau[1] an Otto I. von Nassau, den Begründer der ottonischen Linie des Hauses Nassau. Dessen Sohn Johann mit der Haube ließ die Laneburg 1321-1324 auf dem Felssporn des Schletsberges oberhalb des Ortes erbauen.

Schon 1324 wurde in dieser Burg eine Urkunde gesiegelt, auf welcher der Name „Laneburg“ erscheint. Die Urkunde handelt von den verschiedenen Rechten der Nachbarn und Vettern von Laneburg und Weilburg. Nachdem Graf Johann von Nassau-Dillenburg 1328 gegen Ende der Dernbacher Fehde in einer Schlacht gegen den Landgrafen Heinrich II. von Hessen bei Wetzlar gefallen war, kam die Burg an seinen Bruder Heinrich von Nassau-Siegen. Dieser verpfändete 1344 Burg und Stadt Laneburg an Nassau-Weilburg und Andere.

Ende des 16. Jahrhunderts begannen die Grafen von Nassau-Beilstein/Dillenburg, die Burg zu einem Renaissanceschloss umzubauen. Hierbei gab es Streit mit den Mitbesitzern, so dass sich Georg von Nassau-Dillenburg genötigt sah, Soldaten und grobes Geschütz in die Laneburg zu legen, um den Fortgang der Bauarbeiten zu sichern. Der ursprünglich wohl geplante Rechteckbau mit Innenhof wurde nicht vollendet.

1773 tauschte das Haus Nassau-Weilburg den Ort und die Laneburg gegen drei Dörfer auf dem Westerwald von Nassau-Dillenburg. Beim Umbau des Schlosses zur Zehntscheune 1782 wurden die großen Fenster vermauert.

Bei der Nassauischen Verwaltungsreform 1816 verlor Löhnberg seine Amtsfunktion. Das Schloss wurde verkauft, zum Teil an die Gemeinde und zum Teil an Privatpersonen; es wurde weiter als Scheune und Stallung genutzt.

 

 

Am 5. September 1900 brannte das Schloss aus und wurde nicht wieder aufgebaut. Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges zerstörte eine Fliegerbombe den Treppenturm und das Gewölbe des Weinkellers.

 

Sanierung und Münzfund
1968 begann die Gemeinde, die Mauern zu sichern und abzudecken. Die Sängervereinigung „Rheingold“ führte in den 1960er Jahren erste Sanierungsarbeiten durch, baute die Keller zur gastronomischen Nutzung aus und veranstaltete 1970 das 1. Burgfest.

Vom Ende der 1990er Jahre an erfolgte eine weitere Sanierung der Laneburg. Im Zuge dieser bis 2001 andauernden Sanierung wurde das Burggelände 2000 zum Schauplatz eines archäologischen Fundes, dem „Münzschatz der Laneburg“. Der Fund erfolgte bei der Überprüfung des Mauerwerks von außen in der Nähe des sog. „Landgräflichen Turms“, als dort ein Loch entdeckt wurde. Der Münzschatz, der sich dahinter verbarg und vom Inneren des Gebäudes im Bereich eines Aborts deponiert wurde, umfasst 211 Silbermünzen und setzt sich aus Sorten verschiedener Währungen zusammen. Der Schatz muss ab 1687 verborgen gewesen sein.

 

 

Heutige Nutzung

Bis vor einiger Zeit fand jährlich ein Burgfest auf der Laneburg statt. Außerdem wird das Gebäude für einen Weihnachtsmarkt, zahlreiche Kleinkunst-Aufführungen sowie Veranstaltungen ortsansässiger Vereine, Firmen und Privatpersonen genutzt, da der Rittersaal, Wein- und Sektkeller sowie die ganze Burganlage angemietet werden können. Zudem gibt es ein Trauzimmer, in dem jedes Jahr viele Brautpaare aus ganz Deutschland standesamtlich getraut werden.

 

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Weitere Bilder (383 Bilder) sind in dem Fotoalbum unserer WEB-Seite zu sehen.

 

                                                                                                                      

           

 

                                                                                                                                

 

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